Tag Archives: Persönlichkeit

Selbst-Upgrade: Sei die großzügige Variante Deiner Selbst


Selbst-Upgrade:Sei die großzügige Variante Deiner Selbst!

Wie schafft man es, die Karriereleiter nach oben zu klettern? Es gibt eine IBM-Studie, die seit den 90er-Jahren immer wieder herangezogen und zitiert wird. Untersucht wurden die Faktoren, von denen beruflicher Erfolg abhängig ist. Das verblüffende Ergebnis ist: Ob wir erfolgreich sind hat nur zu zehn Prozent mit unserer Leistung und der Qualität unserer Arbeit zu tun, zu 30 Prozent mit dem Eindruck, den wir auf Chefs und Kollegen machen und zu 60 Prozent mit unserer Bekanntheit im Unternehmen und in der Branche. Ob jemand erfolgreich ist oder nicht, hängt also vor allem von seinem Image ab.
Wie wichtig Selbstmarketing ist, zeigen nicht nur die Studienergebnisse – es ist auch meine persönliche Erfahrung. Ich arbeite seit 20 Jahren auf internationaler Ebene im Marketing-Kontext. Als Marketingexpertin erzähle ich den Firmenchefs, mit denen ich arbeite, schon seit vielen Jahren, dass der Erfolg untrennbar mit einer starken, individuellen Marke verbunden ist. Das gelingt durch konstante Positionierung auf dem Markt, Präsenz bei der Zielgruppe und emotionales Storytelling.

Das Gute ist: Jeder trägt genug Potenzial für ein Upgrade seines Selbst in sich. Es lohnt sich, seine Persönlichkeit auszubilden, da sich der Erfolg nicht nur im Beruf einstellen wird, sondern auch auf privater Ebene sehr positive Effekte erzielen wird. Wer seine Persönlichkeit ausbildet, erreicht einen größeren Selbstwert, mehr Authentizität und eine bessere Ausstrahlung. Selbstmarketing verhilft zu mehr Selbstsicherheit. Um glaubwürdig zu sein, müssen wir die großzügige Variante unseres Selbst leben. Das bedeutet für mich, mit vollem Herzen und Einsatz dabei zu sein, sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden zu geben. Aber es bedeutet auch, Menschlichkeit zu zeigen – vor allem als Führungskraft –, herzlich zu sein und im richtigen Moment auch mal Fünfe gerade sein zu lassen, nicht zu verkrampfen.
Meine Erfahrung und der Wunsch, andere davon profitieren zu lassen, hat mich dazu inspiriert, einen Index für ein Ego-Upgrade zu entwickeln, den Anouk-Index. Mein Konzept besteht aus sieben Erfolgselementen. In diesem Blog werde ich Folge für Folge ausführlich auf die unterschiedlichen Elemente eingehen. Am Ende ergibt sich ein Leitfaden für personenbezogene PR, kurz: Selbstmarketing 3.0. Dazu gehört für mich etwa „Lack & Leder“, das ist eines meiner sieben Elemente. Das bedeutet, auch mal Nein sagen können, die Angst vor schwierigen Gesprächen zu verlieren oder den eigenen Erfolg sichtbar zu machen. Es geht darum, einen eigenen Stil zu definieren und zu entwickeln – nicht nur auf äußerliche Attribute bezogen. Wer sich seiner Umgebung zu sehr anpasst, wird nicht als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen.

Oder nehmen wir „Laster & Loser“: Haltung bewahren, wenn es schwierig wird, eigene Schwächen akzeptieren, Ecken und Kanten zeigen. Man muss dazu keine launische Zicke werden und kein brüllender Chef. Es geht vielmehr darum, seinem Selbst einen bestmöglichen und vor allem authentischen Ausdruck zu verleihen.

Der Modedesigner Giorgio Armani sagt: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“

Der kluge Satz lässt sich auf die komplette Persönlichkeit übertragen. Warum nicht daran arbeiten, in den Köpfen unserer Chefs, Kollegen, aber auch im Gedächtnis all der anderen Menschen hängen zu bleiben, denen wir begegnen?

Auf bald,
Ihre Anouk Ellen Susan

Klarheit, Passion, Mut – für ein besseres Leben, größere Ausstrahlung und mehr Persönlichkeit


Anouks Blog.
Lieben, was man tut

Klarheit, Passion, Mut – für ein besseres Leben, größere Ausstrahlung und mehr Persönlichkeit

Es gibt drei Eigenschaften, oder vielleicht besser: drei Attribute, die mich zu einer starken Persönlichkeit gemacht haben. Die mein Leben
besser gemacht und ihm vor allem sehr viel mehr Bedeutung verliehen haben, mehr Authentizität. Klar sein, leidenschaftlich sein, mutig sein – in allem, was man tut.

Klarheit bedeutet für mich, zu wissen wo ich stehe und wohin ich will. Ich wusste das eigentlich schon als Kind. Ich muss 13 gewesen sein, als ich meiner Mutter sagte, dass ich vom Gymnasium auf die Realschule wechseln will. Das war eine Ansage, keine Frage. Mit dem Direktor der Schule hatte ich da schon alles besprochen. Oder später, als es ums Studieren ging. „Ich gehe nach Holland, liebe Mama.“ Das war einfach klar. Obwohl die meisten meiner Freunde in Köln waren, war ich neugierig genug, meine vertraute Welt zu verlassen und mich neuen Herausforderungen zu stellen.
Zu spüren, was man braucht und welchen Weg man einschlagen will, ist das eine – es auch in die Tat umzusetzen das andere. Die Komfort-Zone zu verlassen ist nicht einfach. Gerade weil unser Umfeld vielleicht nicht versteht, warum wir eine bestimmte Entscheidung treffen. Es braucht Charakterstärke, für das einzustehen, was man für richtig hält. Ich habe mit 35 Jahren sehr gut verdient, war erfolgreich in meinem Job. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, das Unternehmen zu verlassen. Ich habe meinen Dienstwagen zurückgegeben, habe mich von Geschäftsreisen nach Stockholm, New York oder Tokio verabschiedet. Stattdessen habe ich einen Vier-Tages-Job in einem Büro angenommen. Und warum? Weil ich gemerkt habe, dass die Balance nicht mehr stimmte. Ich wollte weniger arbeiten und mehr leben, kein Workaholic mehr sein. Klarheit bedeutet für mich auch: Nein sagen können. Klartext reden. Ehrlich zu mir und anderen sein.
Natürlich zieht jede Entscheidung Konsequenzen nach sich. Wahrscheinlich fällt es vielen deshalb auch so schwer, wichtige Dinge anzugehen, sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Aber wenn wir wissen, was wir wollen (und jeder, der ehrlich in sich hineinhört, spürt, was er will…) dann wissen wir, was zu tun ist. Und dann fühlt es sich einfach nur richtig an, die Entscheidungen zu treffen, die uns unserem Ziel näher bringen. Auch wenn ein Teil in uns Vergangenem nachhängt.

Wenn ich mich für etwas entscheide, dann mit ganz viel Leidenschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns mindestens eine Passion entwickeln sollte, die uns im Kern berührt und die – das ist der positive Nebeneffekt – auf andere ausstrahlt.
Mit 16 Jahren bin ich über einen Job im Phantasialand in die Tourismusbranche gelangt. Ich fand alles, was damit zusammenhing – Tourismus, Freizeitwissenschaften und Marketing – so spannend, dass ich wusste: Das will ich machen! Mein Weg war nicht immer einfach, aber es war für mich faszinierend zu erleben, wie leicht es ist, Disziplin für eine Sache aufzubringen, wenn das Herz dafür schlägt. Denn plötzlich kam meine Karriere in Bewegung, wie bei einer Fahrt mit der Wildwasserbahn. Da kriegt man auch mal kurz Angst und wird ordentlich nass – aber wenn man aussteigt hat man ein breites Grinsen auf dem Gesicht.
Eine meiner ganz konkreten Leidenschaften ist Marketing und Holland, meine Heimat. Deshalb fällt es mir überhaupt nicht schwer, dieses Land mit seinen wunderschönen Küsten und hübschen Städtchen zu vermarkten. Was ich darüber erzähle, kommt von Herzen – das meine ich so. Ich merke immer wieder, wie sehr ich andere mit meinem Enthusiasmus anstecken und mitreißen kann. Das würde nicht funktionieren, wenn ich Küchenutensilien verkaufen müsste. Und es gibt bestimmt wahnsinnig tolle Dinge für die Küche. Aber Kochen ist eben nicht meine Leidenschaft. Man sollte lieben, was man tut. Dann springt der Funke auf andere über. Und das ist ein tolles Gefühl!

Die dritte Eigenschaft, der Mut, ist für mich am einfachsten zu leben. Etwas wagen, sich trauen – das finde ich aufregend. Ich habe das geradezu institutionalisiert. Seit sechs Jahren nehme ich mir jedes Jahr bis zu drei Herausforderungen vor. Das kann etwas sein, dass ich immer schon mal machen wollte – also habe ich mich alleine auf den Jakobsweg begeben. Ich habe die High Heels gegen Wanderschuhe getauscht, habe in Mehrbettzimmern im Hostel übernachtet. Gerade weil ich hohe Schuhe und Fünf-Sterne-Hotels wirklich sehr liebe. Ich habe viel gelernt (über mich selbst) und habe all das Neue (an Erfahrungen) genossen.
Was mich tatsächlich fast noch mehr Mut gekostet hat war eine Anmeldung zu einem Kochkurs. Ich kann es wirklich nicht beschönigen: Ich finde Kochen doof. Und ich habe ohne Übertreibung vor Verzweiflung geweint, da in der Kursküche, als ich das Rezept des Drei-Gänge-Menüs las. Es ist mir nicht echt leicht gefallen, aber ich habe es geschafft, das Menü war Woche für Woche war sogar ‚relativ‘ genießbar und die anderen 9 Kursteilnehmer waren voll nett und haben mich super motiviert.
Es gibt viele Herausforderungen. Jeder hat seine eigenen. Sie anzugehen und sich zu überwinden ist eine große Stärke und macht viel Spaß letztendlich!

Der griechische Philosoph Demokrit hat gesagt: Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

Auf bald,
Ihre Anouk Ellen Susan

x

Newsletteranmeldung

* Pflichtfeld
X